Mittwoch, 30. Oktober 2013

Produkttest Nr. 237 LaSelva


Firma: LaSelva Toskana Feinkost Vertriebs GmbH

Produktart: Lebensmittel


Lieferzeit: 
Geliefert wurden die Produkte von LaSelva in einer angemessenen Zeit. Lange musste ich nicht darauf warten und von daher kann ich auch guten Gewissens 3 von 4 Sternen vergeben.

Verpackung: 
Die Verpackung war auch recht gut und in Ordnung. Die Produkte waren sicher und geschützt im Karton verstaut. Sie wurden nicht beschädigt und deshalb gebe ich auch hier 3 von 4 Sternen.



Zur Firma...
LaSelva ist ein Bioonlinehandel mit einer großen Auswahl an Bioprodukten, die in der eigenen Produktion verarbeitet werden. Diese italienische Feinkost kommt direkt aus Italien zu euch nach Hause. Der eigene Bio-Anbau ermöglicht es euch puren Genuss und unverfälschte Bio-Feinkost zu genießen. Die traditionellen Rezepte werden auf dem eigenen Hof verarbeitet. Das Pflanzen, Pflegen und Ernten geschieht per Hand und garantiert euch so gleichbleibende Qualität. Der ökologische Anbau besteht seit 1980. Die LaSelva-Produkte sind heute ein fester Bestandteil im Naturkostfachhandel. Die Produkte sind alle glutenfrei, hefefrei und ein paar Ausnahmen sind sogar laktosefrei und vergan. Die Idee von LaSelva kam von Herrn Karl Egger, der endlich wieder richtiges und gut schmeckendes Gemüse und Obst wollte, wie damals in seiner Kindheit. Damals wurde die Idee eher belächelt, da der Bio-Boom noch in weiter Ferne lag. Heute steigt die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln aber weiter an und die LaSelva-Produkte kommen nicht nur im inländischen Naturkostsortiment vor, sondern auch in vielen ausländischen. Das Gemüse wird nur vollreif geerntet und in kürzester Zeit verarbeitet. Lange Transportwege und Zwischenlagerung werden vermieden, da die Fabrik von LaSelva sehr nahe am Hof selbst liegt. Die Verfahren zur Kontrolle sind sehr streng um den natürlichen Geschmack zu bewahren und die Vitalstoffe der Früchte zu erhalten. Eine Hofführung könnt ihr auch bei LaSelva machen, denn da werden euch alle Methoden des ökologischen Landbaus gezeigt und erklärt. In vielen Lebensmitteln gibt es oft Zutaten, die nicht notwendig sind und die Produkte strecken und billiger machen, auch das ist nicht richtig. LaSelva wird nach der EG-Verordnung für ökologischen Landbau kontrolliert und ist von Naturland und ICEA zertifiziert. Alles muss akribisch registriert sein. Der Etikettendruck ist autorisiert und die monatliche Produktion wird der Kontrollbehörde mitgeteilt. Es ist ein Kontrollsystem das funktioniert, jedoch sehr aufwendig ist. Dafür bietet das Unternehmen Seriosität und den notwendigen Verbraucherschutz. Die Böden, auf denen LaSelva-Produkte wachsen, sollen auf natürliche Weise fruchtbar gehalten werden. Als Fruchtfolge gibt es eine 6-7 jährige Rotation der Kulturen. In den ersten 3 Jahren werden dabei stickstoff sammelnde Pflanzen gesät, die für Heu und das Grünfutter verwendet werden. Im Jahr 4 wird Festmist gestreut und die Ackerbohne wird als Zwischenfrucht gesät. Im Jahr 5 werden die ersten anspruchsvollen Sonderkulturen wie Feldgemüse gepflanzt. Im sechsten Jahr kommen dann Futtermengen und Getreide. Es wird komplett auf energieintensive Futter- oder Düngemittel verzichtet und ein nachhaltiges Wirtschaften steht bei LaSelva an erster Stelle. Neue Anlagen sollen den Wasserverbrauch deutlich reduzieren. Selbst der Strombedarf wird reduziert, da Photovoltaikanlagen ihn selbst erzeugen. Das Chionino-Rind ist ein wichtiger Bestandteil LaSelvas ökologischer Landwirtschaft. Sie sind dankbare Verwerter der Futterpflanzen und tragen so zum Betriebskreislauf bei. Außerdem produzieren sie hochwertigen Festmist. Das Appennin Schaf ist auch eine einheimische Nutztierrasse und das Futter für das Schaf wird ausschließlich im Betrieb erstellt. LaSelva ist auch Zuchtbetrieb und trägt zum Erhalt der Appennin Schafe bei, denn da sie keine Milchschafe sind, hat die Nachfrage an ihnen stark nachgelassen. Der Boden der Felder wird nicht gepflügt, sondern mit der Egge und dem Grubber bearbeitet. 25 Mitarbeiter in der Landwirtschaft, in der Verarbeitung und im Büro bekommen im Sommer von ungefähr 30 Saisonarbeitern Unterstützung. Unkraut wird auf den Feldern nur mit natürlichem Pflanzenschutz bearbeitet. LaSelva hat ca. 350 ha Nutzfläche für Gemüse, Obst und Wein, sowie für Getreide und Futtermengen. Die Toskana ist nicht nur ein guter Ort zum bepflanzen, sondern auch ein echter Touristenort und ein schönes Urlaubsziel. Von LaSelva wurden dort in den letzten Jahren richtige Biotope angelegt. Nicht nur die Felder von LaSelva sind sehr beeindruckend, sondern auch die Cantina, der Weinkeller des Unternehmens der eine Kapazität von 3600 hl in Edelstahltanks hat. Es gibt dort einen oenologischen Berater und einen Winzer, die sich um die Cantina kümmern. Die Jahresproduktion liegt hierbei bei 180.000 Flaschen Rotwein und 20.000 Flaschen Weißwein. Der Wein wird ganz nach dem Motto: "Trauben sind Natur und Wein ist Kultur" gewonnen. Bei LaSelva auf der Internetseite könnt ihr euch aber nochmal in folgenden Kategorien genauer informieren und euch umschauen...

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Zu den Produkten...
Ich habe ein sehr großen Testpaket von LaSelva erhalten, dessen Inhalt ich euch nun genauer vorstellen möchte. Zuerst habe ich ein leckeres, grünes Pesto für euch.



Das Pesto von LaSelva war ein verganes Pesto für leckere Nudelgerichte. Grünes Pesto essen mein Freund und ich immer sehr gerne und auch hier kamen wir wieder auf unseren Geschmack.



Das Pesto schmeckte wirklich sehr gut und man brauchte auch für eine Portion Nudeln gar nicht so viel davon, da es sich beim Unterrühren gut verteilte. Eine kleine Menge ist da nur nötig und somit hat man auch eine ganze Weile etwas von dem Pesto. Es ist sehr ölig, die Nudeln nehmen es aber gut an. Normalerweise hatte ich in der Vergangenheit nicht so positive Erfahrungen mit veganem Essen gemacht, mir haben die veganen Produkte eigentlich nie geschmeckt. Aber dieses hier war anders. Es schmeckt wie ein normales Pesto aus dem Supermarkt auch, also ich merkte keinen großen Unterschied. Es schmeckt aber sehr frisch und total natürlich. Das Pesto kostet jedoch 5,25 €, was ich wirklich sehr teuer finde, obwohl Pesto ja in der Regel sowieso schon teuer ist.

Mein nächstes Produkt ist eine scharfe Tomatensoße, die mir meine Schwester zu Vollkornnudeln machte.



Die scharfe Soße heißt "Salsa ai peperoni", aber ich fand sie eigentlich gar nicht so scharf wie eigentlich gedacht. Sie war angenehm zu essen und ich fand sie fast gar nicht scharf. Diese Soße macht man einfach in einem Topf auf dem Herd warm und gießt sie dann unter die Nudeln oder sonstige Gerichte.





Diese Soße schmeckt aber, obwohl sie nicht sehr scharf war (also für mich nicht scharf, ich könnt da ja anders empfinden), trotzdem sehr gut. Ich habe das ganze Glas alleine aufgegessen und war total begeistert. In der Soße selbst nicht sogar noch kleine Tomatenstückchen enthalten, gegen die ich absolut nichts einzuwenden hatte. Ich finde es im Gegenteil sogar richtig gut, dass diese enthalten waren, denn sonst finde ich Soßen zu flüssig.

Das nächste Produkt war auch wieder eine Soße, die ich mir zusammen mit meinem Freund teilte. Es handelt sich hierbei auch um eine Tomatensoße, die allerdings nicht als so scharf wie die andere verkauft wird. Es ist einfach eine ganz normale Tomatensoße, die wir auch, wie soll es anders sein, wieder mit Nudeln aßen. (Nudeln zählen zu meinem Lieblingsessen und ich könnte jeden Tag Nudeln essen, wenn mir mein Freund da nicht einen Strich durch die Rechnung machen würde :P). Die Soße haben wir aber hier noch ein bisschen mit Pfeffer, Salz und Basilikum-Gewürz nachgewürzt. Auch haben wir uns beide ein wenig Streukäse über die Nudeln getan.



Die "Salsa Pronta" habe ich zusammen mit den Penne gekocht, die ich auch von LaSelva erhalten hatte. Diese sind auch Bio und hatten einen super leckeren Geschmack, ja wirklich. Sie waren echt total lecker und ich habe lange nicht mehr so gute Nudeln gegessen gehabt. Diese Soße kostet im Shop 1,95 € und die Nudeln kosten dort 1,60 €.



Die Penne schmeckten zusammen mit der Soße total gut. Es war mal etwas, was man schnell kochen kann, wenn nicht viel Zeit vorhanden ist. Es geht super schnell, denn auch hier wird die Soße einfach nur im Topf aufgewärmt.





Das letzte Produkt von LaSelva ist eine Gewürzblütencreme, von der ich so noch nie etwas gehört hatte. Ich wusste nicht, wie man sie benutzt oder wofür sie am besten geeignet ist. Da las ich mir auf der Seite von LaSelva die Produktbeschreibung durch und fand heraus, dass man sie sich auf's Brot oder Brötchen schmieren kann. Die Gebwürzblütencreme, die ich erhalten habe, ist mit Curry-Geschmack, was nicht jedermanns Geschmack ist, meinen aber definitiv trifft, denn ich mag Curry sehr. Diese kostet im Shop 3,75 €, was für ein 130g Glas schon echt viel ist, meiner Meinung nach. Auch kann man die Creme mit Joghurt mischen und sie so als Dip verwenden. Eurer Fantasie ist da wohl keine Grenze gesetzt. Für asiatische Gerichte wird sie als Grundlage für Soßen verwendet, was ich wegen des Curry-Aromas gut verstehen kann. Die Gewürzblütencreme selbst habe ich jetzt noch nicht ausprobiert, da ich mir dafür ein wenig Toast kaufen möchte. In der Beschreibung steht nämlich auch, dass es auf geröstetem Brot sehr gut schmecken würde. Das möchte ich gerne in aller Ruhe ausprobieren und auch dieses Produkt testen.




Alle Produkte von LaSelva haben mich sehr positiv überrascht, was ich zu Anfang nicht gedacht hätte. Sie waren alle sehr köstlich und haben mir einen weiteren Einblick in die Welt der Bio-Produkte gegeben. Da meine Mama momentan nur Bio-Produkte kauft, kann ich ihr diese ja mal vorschlagen, denn sie gefallen mir wirklich gut und auch mein Freund und Mittester kann nichts anderes behaupten.

Ich bedanke mich sehr bei LaSelva für diesen Produkttest und dafür, dass ich diese vielen tollen Produkte testen und darüber berichten durfte.

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