Mittwoch, 30. April 2014

Produkttest Nr. 304 alveus


Firma: alveus GmbH

Produktart: Getränke


Lieferzeit: 
Die Lieferung erfolgte nach Information vom Unternehmen und war auch dann innerhalb weniger Tage bei mir. Also war dies keine allzu lange Wartezeit für mich. 3 von 4 Sternen vergebe ich für diese Lieferzeit.

Verpackung: 
Verpackt waren die Tees auch richtig gut. Sie befanden sich in einem schmalen Karton und ich denke nicht, dass den Tees in den einzelnen Verpackungen etwas passieren konnte. Auch hier gibt es von mir 3 von 4 Sternen.





Zur Firma...
Die Geschichte von alveus begann lediglich mit einem Duft der in einem Fahrstuhl eines Hamburger Speichers gerochen wurde. Dieser war von einem leckeren Aroma eines Tees und brachte Herrn Trenk auf eine gute Idee. Den Duft von Tee und einer Teehandlung mochte er schon immer. In diesem Moment jedoch wurde ihm klar, dass er seine Leidenschaft zum Tee zum Beruf machen will. Er wollte jedoch mehr bieten, als es damals auf dem Teemarkt üblich war. Der besondere Teegenuss ist entscheidend und dieser war ein Urlaub für die Sinne und die Seele. Von dieser Idee entstand dann ganz schnell die Teemanufaktur alveus, die heute aus einem internationalen und jungen Team besteht. Diese Menschen waren genauso begeistert vom Tee und wollten mit ihm zusammen etwas ganz Tolles schaffen. Sie wollten den Tee von seinem altmodischen Image befreien und verbanden die Tradition mit frischen Konzepten. Sie wollten also nicht nur den Tee, den sie erstellen, verkaufen, sondern auch zeigen, wie viel Modernität, Freude und Lifestyle in diesem Naturprodukt steckt. Schon nach sieben Jahren war dieses Unternehmen dann fest im Markt der Premiumtees etabliert. Es musste sogar umziehen, da es sich ständig erweitert und vergrößert. Das Team besteht aus über 40 Mitarbeitern und die alveus-Teesorten werden heute mit mehr als 1000 konventionellen und über 350 biologischen Sorten verkauft. alveus ist eines der größten Sortimente mit Biotees in Europa. Die Vielfalt ist einfach riesig und die Tees sind alle natürlich und aromatisch. Durch diese jahrelange Erfahrung ist auch die Professionalität des Unternehmens gewachsen. Die Mischung aus Begeisterung für die Natur von Tees und dem Respekt vor seiner Kultur und Neugier machen das Unternehmen aus. Für euch werden immer wieder neue Geschmacksvariationen ausgedacht und so bleibt die Entdeckungsreise bestehen. Jedes Jahr werden für euch rund 200 neue Sorten entwickelt. Das Unternehmen denkt und handelt international, soll heißen, es ist offen für Ideen aus aller Welt. In 50 unterschiedliche Länder wird geliefert wie beispielsweise Curacao und Australien. In Paris und Barcelona werden die Tees auch ganz gerne getrunken. Das Unternehmen geht lieber neue Wege, als ausgetretenen Pfaden zu folgen. Deshalb werden euch auf der Internetseite auch Rubriken wie "Kochen mit Tee" geboten. Dort gibt es Rezepte für Teecocktails, Hauptgerichte mit Tee, Teedesserts und Teetappas. Weitere interessante Informationen findet ihr auch noch auf der Internetseite. alveus hat sogar mit einem Team von Ernährungsberatern eine Initiative für gesundes Trinken ins Leben gerufen. Schulkindern soll so auf spielerische Weise ein ausreichendes und gesundes Trinken nahe gelegt werden. Durch Experimentieren dürfen die Kleinen sogar ihre eigene Teemischung kreieren. Dies ist nur eine von vielen Idee, die noch kommen werden, denn daran mangelt es dem Unternehmen nicht. Den Kunden soll ein Teegenuss für alle Sinne geboten werden, dies ist ein sehr großer Wunsch des Unternehmens. Die Optik soll ansprechen und natürlich darf es auch an der Qualität nicht mangeln. Es werden nur die besten Zutaten verwendet. Die Tees von alveus bekommt ihr im ausgewählten Fachhandel und bei den Online-Partnern. Tee ist nach normalen Wasser das wichtigste Getränk der Welt. Für Millionen ist es ein täglicher Durstlöscher und für Kenner ein echtes Geschmackserlebnis. Die faszinierenden Mischungen jahrtausend alter Geschichte und die Aromavielfalt sorgen für ein gutes Wohlbefinden. Diese Faszination soll bewahrt und weitergegeben werden. alveus will nicht nur als Händler, sondern als fairer Partner tätig werden und ist menschlich, direkt und unkompliziert. Auf der Startseite findet ihr folgende Kategorien, die euch interessieren könnten...

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Nun habe ich noch ein paar Informationen über die Entstehung der Teepflanze und deren Wachstum. Die Teepflanze stammt von der Camellia Sinensis, welche als Strauchgewächs gilt. Sie bevorzugt ein feuchtes und warmes Klima in Höhenlagen zwischen 1000 bis 2000 Metern. Die wilde Pflanze kann bis zu 15 Metern groß werden, aber in Plantagen wächst sie nur bis 1,20 m. Diese Pflanze steht nicht gerne im Wasser, sondern an Hängen, wo das überschüssige Regenwasser einfach abfließt. Trotzdem braucht sie für ihren Wachstum die regelmäßigen Niederschläge. Die Pflanzen werden durch Stecklinge vermehrt. Dabei wird der Mutterpflanze ein Zweig abgeschnitten und erst nach 4 bis 5 Jahren kommt ein Sprössling zur ersten Ernte. Sprösslinge können mehrmals im Jahr geerntet werden, wenn die klimatischen Bedingungen stimmen. In Japan wird vier Mal im Jahr geerntet und in Indonesien kann sogar ganzjährig geerntet werden. Das Ernten erfolgt in der Regel per Hand. Geerntet werden die Knospen und die darunter liegenden Blätter. Es gibt drei Arten der Ernte die da wären...

* kaiserlische Teeernte: Knospen und erstes Blatt werden gepflückt (höchste Qualität)
* feine Teeernte: Knospe und erstes und zweites Blatt werden gepflückt
und
* durschnittliche Teeernte: Knospen und drei bis vier Blätter werden gepflückt (niedrigste Qualität)

Schon allein durch die Ernte kann die Qualität der Tees stark beeinflusst werden. Die Weiterverarbeitung spielt aber auch eine wichtige Rolle. Da ist es dann auch wichtig, ob das Blatt als Ganzes oder zerkleinert verarbeitet wird. Die Aromen, die in den Tee kommen, können biologisch, natürlich oder künstlich erzeugt werden. Ist zu wenig Aroma vorhanden, ist der Geschmack zu schwach, bei zu viel Aroma wird der Geschmack verfälscht. Durch die Früchte wird auch das Auge angesprochen. Es gibt Tees in ganzen Blättern, diese sind dann FOP, OP, FP, Pekoe, Souchong und Pekoe Souchong und Tee aus zerkleinerten Blättern nennt sich Farnings und Dust. Hier habt ihr nun noch ein paar Erklärungen von unterschiedlichen Tees wie dem schwarzem Tee, der das feinste Aroma aus der ganzen Welt vereint, den Grünen Tee, der ideal ist um in Schwung zu kommen, den Japan Tee, der in Europa gerade erst im Kommen ist, den Weißen Tee, der die edelste Art von Teegenussist, den Matcha, der der feinste grüne Tee in Form von Pulver ist, den Oolong, der die goldene Mitte der Tees bildet, den Rooibos Tee, der das Nationalgetränk von Südafrika ist, den Pu Erh Tee, der aus den Blättern des Assam Teebaums besteht und den Früchtetee, der quasi ein Obstgarten in der Tee Tasse ist. All diese Infos findet ihr auch nochmal unter folgenden Kategorien...

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Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Hamburg.

Zu den Produkten...
Erhalten habe ich für meinen Test ganze fünf verschiedene Sorten der alveus Tees. Die erste Sorte ist die Wohlfühlmischung BIO, die unter anderem Brennnesselblätter enthält. Aber auch Süßholzwurzel und Rosenblütenblätter findet ihr in dieser feinen Mischung.









Dieser Tee duftete sehr gut, ich kann euch gar nicht genau sagen, nach was. Meine Schwester brachte es mit einem bestimmten Kaugummi bin Verbindung, was ich allerdings nicht so sehe. Ich fand ihn trotzdem lecker, natürlich mit ein wenig Honig nachgesüßt, wie immer.


Der nächste Tee ist der Orange BIO. Ich mag ja Orangen, die sind so frisch und spritzig, ob es sich mit diesem Tee genauso hält, fragte ich mich. Im Tee selbst sind auch Orangenschalten enthalten, sowie der Schwarztee Assam, der aus Südindien stammt.









Der Tee hier schmeckte auch richtig gut. Total nach Orange, das Aroma war echt genial. Der Duft ist auch total frisch gewesen und super orangig. Bei diesem Tee kann ich mir gut vorstellen ihn auch zu trinken, wenn ich mal wieder erkältet sein sollte. Bei Halsschmerzen schmeckt er bestimmt noch viel besser und gibt dem Hals ein wenig Linderung.


Nun komme ich zu der Sorte Captain Carrot Organic. Ein sehr interessanter Name und ich wusste echt nicht, was ich mir unter einer Teesorte mit diesem Namen vorstellen sollte. Dann habe ich mir die Zutaten dazu angeschaut und fest gestellt, dass es sich hierbei um einen Gemüsetee handelt. Diese sind ja momentan ganz schwer im Kommen und man findet sie schon häufiger in den Regalen in Supermärkten. Dieser hier enthält Karottenstücke, aber auch Ingwer und Curry. Auf diesen Tee war ich ganz besonders gespannt.








Dieser Tee hier war auch sehr interessant im Geschmack und schon allein im Duft. Denn gerochen hat er zu Anfang sehr aromatisch und würzig. Ich denke, dass das am Curry darin liegt. Dieses Tee habe ich natürlich nicht mehr nachgesüßt, wobei man sich hierbei über das "Nachwürzen" Gedanken machen könnte, wenn es einem nicht aromatisch genug ist ; ).


Die nächste Sorte ist die Cranberry-Ingwer BIO. Diese hörte sich für mich schon super lecker an. Cranberry-Geschmack mag ich sehr gerne und in Verbindung mit Ingwer stellte ich mir den Tee sehr aufregen vor. Dieser Tee hat die Basis von Grüntee aus China Sencha. Außerdem enthalten ist Lemongras.








Der Tee hier war auch ganz lecker. Er war auch fruchtig, süß und sehr spannend im Geschmack. Einen solchen Tee hatte ich vorher noch nie probieren können und fand ihn echt gut. Vor allem auf diese Mischung von Ingwer und Cranberry war ich ja ganz besonders gespannt und ich muss sagen, dass sie mich nicht enttäuscht hat.


Die fünfte und letzte Sorte ist die Eistee Exotik-Lemon BIO. Dieser Tee interessierte mich auch mit am meisten, da ich total auf Eistee stehe und gerne wissen wollte, wie sie diesen hier hin bekommen haben. Ich hatte schon öfter mal die Gelegenheit "Eistees" zu probieren, die auch aus einem Teebeutel bestehen oder eben richtiger Tee sind. In diesem Tee sind beispielsweise Apfelstücke und Hibiskusblüten. Das hörte sich schon mal sehr interessant an.







Dieser Tee hat am aromatischsten gerochen und war total fruchtig im Geschmack. Natürlich habe ich ihn auch abkühlen lassen und ihn dann auch nochmal probiert. Wobei hier muss ich sagen, dass er mir warm besser geschmeckt hat, wenn er gerade frisch aufgegossen wurde.


Alle fünf Sorten waren echt aromatisch, so wie versprochen und hatten einen guten Geschmack. Am meisten hat mir aber der Orangen Bio Tee geschmeckt. Er war einfach so spritzig und ich habe gleich danach noch eine zweite Tasse davon getrunken. Ich konnte es einfach nicht lassen.

Ich bedanke mich sehr bei alveus für diesen tollen Produkttest, der mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Produkttest Nr. 303 Pilzmännchen


Firma: Pilzhof & Edelpilzzucht Breck GbR

Produktart: Lebensmittel


Lieferzeit: 
Die Lieferung meines Pilzzucht-Sets dauerte echt nicht lange. Innerhalb weniger Tage war das Set bei mir zu Hause und so kann ich mich hier gar nicht beschweren. So vergebe ich dann 3 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Die Verpackung war auch ganz lustig, da es eigentlich gar keine richtige Verpackung gab. Das Pilzzucht-Set besteht aus dem Karton, der mir auch geliefert wurde. In diesem befand sich dann alles, was man für die Zucht brauchte. Ich finde diese Art der Verpackung gar nicht schlecht, da so auch nicht viel an Verpackungsmaterial verbraucht wird. Hier vergebe ich auch 3 von 4 Sternen.





Zur Firma...
Der Pilzmännchen Pilzzuchtshop im Internet ist eine echt tolle Idee. Ich war total begeistert, als ich davon hörte, da ich Pilze wirklich sehr gerne mag und sie am liebsten jede Woche essen könnte. Der Pilzzuchtprodukthersteller Pilzhof & Edelpilzzucht Breck GbR ist ein ökologisch arbeitendes Pilzzucht-Unternehmen, welches sich der Entwicklung und Herstellung von qualitativ hochwertigen Bio Hobbypilzen verschrieben hat. Es wird ständig in Forschung und Entwicklung investiert, damit die Pilzprodukte ständig erneuert und verbessert werden. Mit den Pilzzucht-Sets hat man eine interessante, faszinierende und schmackhafte Möglichkeit auch daheim immer frische Pilze zu genießen. Außerdem hat man einen riesen Spaß am Pilze Züchten und ihnen beim Wachsen zuzuschauen. So holt man sich ganz einfach ein Stück Natur ins Haus oder auch in den Garten. Bei Baumärkten, im Internet oder Gartencentern gibt es die Zucht-Sets beispielsweise. Aber sie sind auch bei anderen Anbietern erhältlich. Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen gegründet und entwickelte sich bis heute stets weiter. Erzeugt werden im Unternehmen Pilzbrut, Pilzsubstrat und Frischpilze, die für Hobbyzüchter, Händler und Pilzzuchtprofis geeignet sind. Es wird ausschließlich nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus erzeugt und von der Öko-Kontrollstelle Grünstempel überwacht, kontrolliert und zertifiziert. Zur Erstellung werden nur hochwertige regionale Grundstoffe verwendet. Die Reinkulturen, Pilzbrut und Pilzsubstrate werden in Laborräumen erzeugt, die unter Reinraumbedigungen stehen. Dort werden die Pilzkulturen auch geklont und vermehrt. So entsteht weitere Pilzbrut und Pilzsubstrat. Alle Mitarbeiter sind hochmotiviert und haben weitreichende Fachkenntnisse. In klimatischen Durchwachsräumen wachsen dann die fertigen Produkte heran. Die Pilzsubstrate werden in sogenannten Zuchträumen aufgestellt und schon nach wenigen Tagen konnten die ersten erntereifen Pilze wie Kräuterseitlinge, Shiitake, Austernpilz, Stockschwämmchen, Pioppino oder Reiski geerntet werden. Mit den Bio Champignon-Sets können sowohl Steinchampignons und weiße Champignons gezüchtet werden. Die Champignonzuchten sind ganz einfach und man hat mit ein paar einfachen Handgriffen ein Pilzgewächshaus. Geliefert wird euch dazu ein Ballen mit dem Pilzsubstrat, Bio-Deckerde, eine spezielle Abdeckfolie und eine gute Anleitung. Man kann damit im Zeitraum von 4 Monaten immer wieder leckere Pilze ernten. Sind dann alle Nährstoffe in dem Substrat verbraucht, so kann man es einfach in den Bio-Müll entsorgen, denn dort dient es dann noch als guter Dünger. Die Pilzzucht bekommt ihr schon in einem Karton von HxBxT 20x40x30 cm mit einem Gewicht von 12 kg. Damit ist Pilze Züchten ganz, ganz einfach. Die Pilzzucht auf Baumstämmen wird euch auch angeboten, sowie auch die Zucht auf Baumstümpfen und Strohballen. Dazu sind die Myzelpatch Pilzzucht-Sets da. Diese bestehen aus 4 Myzelpatches die in eine Schnittstelle des Holzes eingesetzt werden. So besiedeln sie das Holz oder Stroh und durch seine große Angriffsfläche wird das sogenannte Konkurrenzprinzip verhindert. Die Erfahrung von über 10 Jahren sorgt dafür, dass die biozertifizierten Pilzmännchen nur die beste Qualität haben. So haben auch Große und Kleine im In und Ausland immer viel Spaß und immer das beste Bio. Der Familienbetrieb hegt größte Sorgfalt bei Entwicklung und Herstellung. Er verbürgt sich persönlich für die Frische, Qualität und hohe Funktionalität. Wenn ihr aber trotzdem nicht mit eurer Lieferung zufrieden seid, so ist euch kostenloser Ersatz garantiert. Die Kategorien bei Pilzmännchen sind folgende...

* Produkte
- Champignon Pilzzuchtset
- Myzelpatch Pilzzuchtset
* Zuchtanleitungen
- Myzelpatch Pilzzuchtset
- Champignon Pilzzuchtset
* Infos über Pilzmännchen
* Gästebuch
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und
* Links

Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Malschwitz.

Zum Produkt...
Für meinen Test habe ich das Pilzzucht-Set Steinchampignon erhalten, welches ich natürlich sofort auspacken und vor allem ausprobieren musste. Was sich da so in meinem Karton befand, seht ihr hier.





Hier seht ihr die drei wichtigen "Zutaten" für die ideale Pilzzucht. Natürlich ist auch noch eine genaue Anleitung enthalten, die mir jeden Schritt aufzeigt und mit der ich wirklich gut klar kam. Auf dem ersten Bild seht ihr die Bio-Deckerde, die auf das Pilzsubstrat (auf dem dritten Bild zu sehen) gegeben wird. Diese sollte schön locker auf das Substrat verteilt werden, sodass das Substrat noch "atmen" kann. Ist die Deckerde zu fest gedrückt, kommt nicht genug Luft an das Substrat und es ist dann schwieriger, dass sich etwas in eurem kleinen Gewächshaus entwickelt. Um aus dem gelieferten Karton aber ein richtiges Gewächshaus zu machen, muss man vorher die Deckel entweder umklappen oder sie nach oben aufstellen (am besten mit Klebeband fixieren, sonst halten sie nicht richtig). Anschließend wird die beigelegt Folie mit kleinen Löchern (auf Bild zwei zu sehen) auf den Karton gespannt. So ist mit nur ein paar Handgriffen schnell ein kleines Gewächshaus entstanden.





Zu erst habe ich die Kartondeckel nach unten umgeklappt und die Folie mit den kleinen Löchern lediglich auf die Deckerde gelegt, so wie es auch in der Anleitung stand. Später, nach 10-15 Tagen, stellte ich die Deckel jedoch auf und spannte die Folie dann richtig über die Erde.






Ist der Karton dann so weit vorbereitet, kann man die Deckerde auf dem Substrat verteilen.








Sooo und ist dann die Erde gut verteilt und die Folie aufgelegt, muss man abwarten. Und das kann schon ziemlich nervig sein, wenn man so ungeduldig ist, wie ich es bin. Ich rannte jeden Tag ab diesem Zeitpunkt zu meiner Pilzzucht und schaute, ob sich schon was tat. Leider konnte ich wirklich erst nach der angegebenen Zeit von 10 Tagen eine Entwicklung sehen, aber so war es ja auch auf der Anleitung beschrieben. Das erste was ich feststellte, war das Sprießen eines kleinen Pilzes.





Dieser Pilz wurde immer größer und größer, aber leider war dieser Pilz auch der Einzige, der sich mir nach mehreren Tagen zeigte. Von zwei meiner Blog-Kolleginnen, die auch die Chance hatten dieses Pilzzucht-Sets zu testen, wusste ich, dass bei ihnen viele Pilze sprossen und das ganze Gewächshaus quasi "voll" damit war. Mh, komisch. Warum klappte es bei mir also nicht mit vielen kleinen Pilzen? Ich schaute mir die Anleitung nochmal genauer an und dort stand dann, dass man den Pilz vielleicht mal an einen dunkleren Ort, der auch ein wenig kühler ist, stellen sollte. Eigentlich soll die Kultur nämlich in einem Klima von 15-18 ° aufbewahrt werden. Ich tat sie aber dann mal in meinen Keller, wo es ein wenig kühler ist. Nach zwei Tagen kam dann ein weitere Pilz zum Vorschein und mein erstes Pilz wuchs ständig weiter. Als ich ihn erntete hatte er echt gigantisch Ausmaße angenommen, die ihr nun hier sehen könnt.






Das war wirklich ein extrem dickes Ding und ich war so super stolz auf meinen ersten selbst gezüchteten und geernteten Pilz. Dieser wurde dann auch sofort von mir weiter verarbeitet und landete mit ein wenig Pfeffer und Salz in der Pfanne.





Zum Geschmack kann ich sagen, dass dieser Pilz echt gut geschmeckt hat. Natürlich nur, nachdem ich ihn noch für mich richtig gewürzt hatte. Ich mag es ja pfefferig und durch den Pfeffer und das Salz wurde der Gesamrgeschmack richtig gut. Den Pilz lies ich mir schmecken und war beim Essen immer noch stolz auf ihn. Der zweite Pilz entwickelte sich auch prächtig und konnte wenige Tage später auch schon geerntet werden.






Aber hier am Stiel des Pilzes sieht man, dass dort eigentlich noch viele kleine Pilze hätten wachsen können. Diese wuchsen aber leider wahrscheinlich zu nah an dem größeren Pilz und deshalb entwickelte sich dieser als Einziger so gut. Auch diesen großen Pilz lies ich mir in der Pfanne schmecken und briet ihn wieder mit Salz und Pfeffer an. Mittlerweile entwickeln sich die anderen Pilze auch nach und nach, auch wenn es seine Zeit brauchte. Ich bin richtig froh, dass jetzt noch weitere Pilze kommen, denn zu Anfang sah es ja gar nicht danach aus. Ab und an gebe ich auch ein wenig Wasser in mein Gewächshaus, so wie es in der Anleitung steht, wenn die Bio-Deckerde zu trocken wird. Da das Gewächshaus an meinem Fenster steht, fällt immer ziemlich viel Sonne hinein. Wenn sich aber weitere Pilze bilden, sollte man das Wässern lassen, denn so können die Keime im Wasser das Wachstum der Pilze stoppen. Das Austrocknen ist also da völlig normal. Inzwischen sieht meine Pilzzucht so aus und jeden Tag sieht man eine weitere Veränderung.










Ich bin schon super gespannt darauf, wann ich meine nächsten Pilze ernten kann. Darauf freue ich mich nämlich immer besonders. Man kann mit diesem Set bis zu 4 kg und bis 4 Monate lang ernten. Weitere Pilzpfannen sind also schon garantiert und mit ein wenig guter Pflege, werden vielleicht noch ein paar mehr entstehen. Die Steinchampignongs finde ich auch echt super, denn diese Pilzsorte esse ich am liebsten. Sie unterscheidet sich von den normalen Champignons durch ihre bräunliche Farbe und ein stärkeres Aroma. Das Gute ist, dass Champignons zu so ziemlich allem passen. Egal ob zu Fleisch oder Nudeln, man kann sie gut zu allen Gerichten machen und sie kommen immer gut an, vor allem wenn sie so frisch und selbst geerntet sind.

Ich finde die Idee von dieser Pilzzucht echt super klasse, ich bin total begeistert, denn es macht richtig Spaß die Pilze zu züchten und anschließend zu ernten. Ich glaube sogar, dass ich mir in naher Zukunft noch weitere Sets der Pilze kaufen werde, da es mir einfach so viel Spaß macht. Ich glaube, dass ich nicht die Einzige bin, die sehr viel Spaß dabei hat. Ihr solltet es auch unbedingt ausprobieren, wenn ihr ein so großer Pilz-Fan seid wie ich es bin. Die Normalpackung von 5 kg gibt es schon ab einem Preis von 11,90 €. Die XXL Großpackung mit 10 kg kostet dann schon 18,50 €, was ich aber echt voll in Ordnung finde.

Ich bedanke mich wirklich sehr für diesen unfassbar tollen Produkttest bei Pilzmännchen.