Dienstag, 4. August 2015

Produkttest Nr. 597 Jiffy
















Firma: Jiffy Products International BV

Produktart: Lebensmittel


Lieferzeit: 
Hier hatte ich eine etwas länger Lieferzeit. Das Paket kam allerdings direkt aus Holland, weshalb es auch einfach ein bisschen länger dauerte. Das verstehe ich, deshalb vergebe ich trotzdem, obwohl die Lieferzeit ein paar Wochen betrug, 3 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Das Testprodukt war in einem sehr großen Karton verstaut. Dort befand sich das Paket nochmals extra verpackt. Es passierte nichts während des Versandes und aus diesem Grund gibt es auch hier 3 von 4 Sternen.






















Zur Firma...
Ist das bei euch auch so, dass ich gerne frische Kräuter zu Hause habt? In kleinen Töpfchen aufbewahrt, bereits, die Blätter frisch zu entern? Also ich mag das sehr gerne. Wir haben oft Basilikum-Sträucher oder Petersilie im Töpfchen bei uns zu Hause, sodass wir uns immer an frischen Kräutern bedienen können. Diese erhält man bereits fertig im Supermarkt und braucht sie nur in der Küche aufzustellen und zu genießen. Aber wie wäre es, wenn man sich seine eigenen Kräuter anbauen könnte? Vom Samen bis zur fertigen Pflanze? In meinen Ohren hört sich das echt gut an. Ich liebes es sowieso Gemüse und Obst selbst zu züchten und habe so etwas schon öfter ausprobiert. Mit Jiffy könnt ihr jetzt eure eigenen Kräuter und Gewürze anpflanzen und ihnen beim Wachsen in kleinen Gewächshäusern zusehen. Die Gewächshäuser bestehen aus hochwertigem Kunststoff und bieten den Pflanzen das optimale Umfeld, um sich entfalten zu können. Eine erfolgreiche Anzucht und ein gesundes Wachstum sind garantiert. Durch lichtdurchlässige Hauben empfanden die wachsenden Pflanzen ausreichend Tageslicht und durch die integrierten Lüftungsklappen werden sie auch optimal belüftet. Die Geschichte von Jiffy geht einige Jahre zurück, um genau zu sein bis ins Jahr 1950. In diesem Jahr erfand nämlich im norwegischen Oslo ein Gärtner den sogenannten Jiffypot. Dabei handelte es sich um einen aus Torf gepressten Pflanzentopf, der komplett mit dem Wurzelballen verwächst und dann eingepflanzt wird. Der große Vorteil: Es gibt keinen Umpflanzschock für die noch recht jungen Pflanzen. Der Torfquelltopf Jiffy-7 setzte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte von Jiffy. Die Idee begann, man möge es kaum glauben, mit einem Paar Damenstrümpfen. Die Nylonstrümpfe kommen zwar heute nicht mehr zum Einsatz, werden aber durch Netze aus High-Tech-Gewebe ersetzt. Diese werden auch heute ständig weiter entwickelt. Sie keimen in diesen Ballen und werden, wenn sie gewurzelt haben mit dem kompletten Ballen einfach eingepflanzt. Nach über 60 Jahren Erfahrung, kann Jiffy jetzt in Kooperation mit der Gartenland Gruppe eine komplett neue Produktpalette heraus bringen. Diese ist besonders für den Hobbygärtner sehr gut geeignet. Bei den meisten Produkten von Jiffy handelt es sich um Produkt, die 100 % naturrein, kompostierbar und biologisch abbaubar sind. Sie sind mit dem „100 % BIO“-Logo versehen. Die Grundlage aller Produkte ist der Torf. Dieser Rohstoff ist nachwachsend und ist heute ein anerkanntes Medium für zuverlässige, effiziente und ertragreiche Pflanzenanzucht. Die Sets, die ihr bei Jiffy kaufen könnt, sind kundenfreundlich und einfach zu verstehen. Man kommt gut mit ihnen zurecht und sie lassen sich prima nutzen. Heute züchten bereits viele Hobbygärtner die Pflanzen von Jiffy an. Weltweit sind das jeden Tag mehr als 10 Millionen Pflanzen. Ihr könnt Jiffy-7 entweder einzeln, oder sogar im Set erhalten. Dieses Starter-Set gibt es in verschiedenen Varianten und ist dank einer Vlieseinlage selbstwässernd. Außerdem gibt es im Sortiment von Jiffy noch Jiffypot, Jiffystrips, Jiffy-QSM-Quick Soil Mix, Jiffy Saat- und Pflanzenschalen und die Jiffy-Gewächshäuser. Pflanzt man seine eigenen Blumen, Obst, Gemüse und Kräuter, schmeckt das nicht nur besser, sondern man fühlt sich dabei auch besser. Man hat selbst etwas geschaffen, worauf man stolz sein kann. Die Jiffy-Produkte sind sehr vielfältig. Wenn ihr nun ein wenig mehr über den Einsatz von Jiffy-Produkten wissen möchtet, bietet euch die Internetseite von Jiffy ein Video mit dem berühmten Fernsehgärtner Elmar Mai. In diesem zeigt er den Kunden die Produktvielfalt von Jiffy und wie vielseitig einsetzbar die Gewächshäuser sein können. Auch ich habe mir dieses Video angeschaut und war doch noch ein bisschen begeisterter als vorher sowieso schon. Die Gewächshäuser von Jiffy bieten euch große Vorteile. Es gibt sie in verschiedenen Größen und für jeden Zweck, sie sind aus qualitativ hochwertigem Kunststoff, sie sind eine intelligente Lösung für eine saubere und vor allem einfache Handhabung, sie sind wasserdicht und somit auch gut in der Wohnung aufzustellen und man kann sie natürlich wiederwenden. Für weitere Informationen schaut euch doch bitte in folgenden Kategorien um…

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Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Moerdijk in den Niederlanden.










Zu den Produkten...
Für meinen Produkttest habe ich ein echt tolles Set von Jiffy erhalten. Dieses möchte ich euch jetzt mal ein wenig genauer zeigen. Es ist ein Set zum Pflanzen von Hot Chili. Ich esse sehr gerne Chili in den Gerichten die ich koche. Das bringt immer die richtige Würze ins Essen. In meinem Set enthalten war ein Gewächshaus in rot, 36 Quelltöpfe und drei verschiedene Sorten an Chili. Alle drei Sorten der Chilipflanzen wollte ich natürlich ausprobieren. Deshalb bepflanzte ich die Quelltöpfe auch willkürlich mit allen drei Sorten.




















Die Quelltöpfe befanden sich in kleinen Packungen und konnten von mir nach Belieben entnommen werden.

































Die Quelltöpfe sehen zu Anfang noch recht klein aus. Sie sehen aus wie runde Platten, die allerdings total aufquellen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen.



































Die drei Sorten an Chili haben auch einen unterschiedlichen Schärfegrad.























Die erste Sorte nennt sich "Peperoncino Piccante Tondo Calabrese" und die Chili auf dem Bild sehen klein und rund wie Tomaten aus. 





















Die nächste Sorte, die "Peperone Corno Di Toro Rosso" sehen schon eher aus, wie Peperoni. Also zumindest verstehe ich darunter echte Peperoni. Sie sind länglicher und knallrot.























Die dritte und letzte Sorte nennt sich "Peperoncino Piccante Di Cayenna". Auch hier auf dem Bild sieht man längliche Peperoni in einem dunklen Rot. Sie sind allerdings etwas schmaler, als die Peperoni auf dem vorherigen Bild.























Neugierig geworden durch die drei Bilder, die ich auf den Päckchen der Samen gesehen habe, wollte ich natürlich sofort mit dem Bepflanzen meiner Quelltöpfe beginnen. Dafür muss man die Quelltöpfe in das Gewächshaus legen. Dafür gibt es am Boden des Gewächshauses kleine, runde Kreise, in die die Quelltöpfe perfekt passen.






















Ein Verrutschen der Quelltöpfe wird somit eingeschränkt, auch wenn sie (nach dem Befüllen des Gewächshauses mit Wasser) doch nicht ganz so fest sitzen, wie ich mir das gewünscht hätte. Aber dazu komme ich später nochmal genauer.






















Sitzen alle 28 Quelltöpfe im Gewächshaus, kann man damit beginnen das Gewächshaus mit Wasser befüllen.






















Schon nach wenigen Minuten sieht man dann, dass sich die Quelltöpfe komplett mit Wasser gefüllt haben. Sie sind richtig aufgegangen und deutlich höher geworden. Die Quelltöpfe sind jetzt nass und man kann mit dem nächsten Schritt weiter machen.



































Der nächste Schritt besteht aus dem Bepflanzen der Quelltöpfe selbst. In den Quelltöpfen befinden sich oben kleine Löcher, in die die Samen perfekt passen. Man legt einen Samen einfach in ein Loch in jedem Quelltopf und schon ist die Arbeit für's erst getan.































Nachdem man alle 28 Quelltöpfe mit je einem Samen versehen hat, kommt der Deckel des Gewächshauses auf den Boden und beide Öffnungen im Deckel müssen geschlossen werden. So bleibt das Gewächshaus dann erst einmal stehen, bis die Samen beginnen sich zu öffnen. Das passierte bei mir schon nach knapp einer Woche. Am Anfang sollte man das Gewächshaus nicht der direkten Sonne aussetzen. Ein wenig schattig, jedoch warm, sollte das Gewächshaus aufgestellt werden.

























































Nach einer weiteren Woche sah man sogar schon kleine Pflänzchen aus den Quelltöpfen sprießen.


















































Und dann noch eine Woche später, sah man deutlich gewachsene Pflänzchen in den Quelltöpfen. Es befanden sich schon ein, zwei Blätter mehr an der Pflanze und die Pflanze wuchs jeden Tag ein bisschen mehr. Den Deckel hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon abgenommen gehabt und konnte so die Pflänzchen jeden Tag mit frischem Wasser versorgen. Denn das brauchen diese Pflanzen auf jeden Fall. Sie trocknen sehr schnell aus und müssen regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Sonnen dürfen sie jetzt auch ausgesetzt werden. Deshalb stand das Gewächshaus auch zum Schluss auf meiner Fensterbank und man hat gesehen, dass die Sonne den Pflänzchen richtig gut getan hat.














































In der Anleitung steht auch, dass man die Pflänzchen umtopfen kann, sobald sie beginnen zu wuzeln. Das haben sie nach ungefähr drei weiteren Wochen getan. So konnte ich sie dann in kleine Töpfchen setzen. Jetzt schaue ich ihnen weiter beim Wachsen zu tun hoffe, dass sie in nicht allzu ferner Zeit tolle Früchte tragen werden.
































Ich finde die Idee, die hinter Jiffy steht, wirklich klasse. Man kann sich selbst mit Gemüse und Kräutern versorgen und hat auch noch jede Menge Spaß dabei. Denn das Bepflanzen der Quelltöpfe machte mir wirklich riesigen Spaß. Ich denke auch, dass Kinder sich an den Gewächshäusern erfreuen würden. Dabei zuzusehen, wie die Pflänzchen langsam wachsen ist echt toll. Jeden Tag habe ich geschaut, ob die Pflanzen weiter gewachsen sind und stelle immer wieder mit Freude fest, dass dem so war. Ich habe noch ein paar Quelltöpfe übrig und auch Samen sind noch mehr als genug da. Das heißt, dass ich in Zukunft weitere Quelltöpfe in dem Gewächshaus lagern werde und ihnen beim Wachsen zusehen werde.







Auf der Internetseite von Jiffy gibt es noch viele weitere tolle Produkte, die ihr euch unbedingt ansehen solltet. Neben den Chili-Pflanzen, die man selbst züchten kann, gibt es auch noch weitere Samen wie beispielsweise für Kräuter oder anderes Gemüse. Das Reinschauen lohnt sich also wirklich! Alle Hobby-Gärtner werden das kleine Gewächshaus lieben.







Ich bedanke mich sehr bei Jiffy für diesen wirklich tollen und spannenden Produkttest, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. 

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