Donnerstag, 27. August 2015

Produkttest Nr. 618 BaroCook




















Firma: RCEE GmbH

Produktart: Nützliches


Lieferzeit: 
Die Lieferung der Testprodukte von BaroCook erfolgte in einer angemessenen Zeit. Es dauerte nur sehr wenige Tage, bis das große Testpaket bei mir zu Hause ankam. Ich vergebe also für die Lieferzeit 3 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Alle Produkte befanden sich in einem sehr großen Karton. Dieser war für den Versand wirklich mehr als ausreichend. Ich vergebe also auch für die Verpackung 3 von 4 Sternen.


























Zur Firma...
Erinnert ihr euch noch an meinen Testbericht über die rot-gelbe Schubkarre der Firma RCEE? Ich berichtete euch, wie man für kleines Geld ein super tolles Spielzeug entdecken kann, mit dem vor allem mein kleiner Cousin im Anschluss viel Spaß hatte. Erst letztes Wochenende haben wir gemeinsam mit der Schubkarre gespielt und er findet sie mega cool. Momentan spielt er zum Großteil mit ihr, lädt alles Mögliche hinein und möchte es in der Gegend rum fahren. Das ist wirklich sehr schön anzusehen und deshalb möchte ich mich hiermit auch nochmals bei RCEE für diesen wirklich tollen Produkttest bedanken. Jetzt bekam ich wieder die Möglichkeit ein Produkt aus dem Hause RCEE zu testen und euch davon zu berichten. Hierbei handelt es sich um ein Produktpaket, welches der Spielzeug-Schubkarre kein bisschen ähnelt. Mit diesen Produkten haben eher die „Großen“ ihre Freude und das während sie campen gehen. Ja genau, ihr lest richtig. Ich stelle euch heute BaroCook vor, eine wirklich tolle Erfindung für alle Hobby-Camper, Angler und Menschen, die es in die freie Natur zieht. Eigentlich bin ich ja nicht so der Naturmensch. Als Kind war ich oft draußen unterwegs, aber das hat sich im Laufe der Jahre gelegt. Jedoch fahren meine Freunde und ich ein Mal im Jahr auf ein Festival im Westerwald. Da es nur lediglich zwanzig Minuten von unserem Wohnort entfernt ist, ist das immer ganz praktisch. Wir übernachten dort das ganze Wochenende in unserem Transporter, den wir mit Matratzen und Bettzeug ausstatten. Da wir uns aber nur auf einem Parkplatz vor dem Festivalgelände befinden, fehlt uns natürlich eine Küche. Man möchte ja dann auch nicht immer das teure Essen auf dem Gelände kaufen und genau zu diesem Zeitpunkt kann man gut auf BaroCook zurück greifen. Ich habe bisher noch nie etwas von BaroCook gehört und musste mich in dieses Thema erst einmal rein lesen. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Kochsystem eben durch das Unternehmen RCEE selbst. Als ich mich für meinen Test mit der Schubkarre auf der Internetseite mal ein wenig genauer umgesehen habe, habe ich noch einige weitere Produkte entdeckt, die die Firma vertreibt und die für mich wirklich sehr interessant sind. Unter anderem las ich dort, dass man Essen erwärmen könnte mit Hilfe von BaroCook und das OHNE Feuer, Gas oder Strom. Natürlich war da direkt meine Neugier geweckt. Wie soll so etwas funktionieren? Also das Kochen mit dem Gaskocher kenne ich, wenn man unterwegs ist, aber auch völlig ohne Gas zu kochen, war mir neu. RCEE gab mir deshalb die Möglichkeit das BaroCook-System selbst auszuprobieren. Bevor ich aber gleich los lege und euch von meinen Erfahrungen mit den Produkten der Marke BaroCook berichte, gebe ich euch noch ein paar Eckdaten zum Unternehmen selbst. Alle die, die meinen Bericht über die Schubkarre gelesen haben, kennen RCEE schon (den Bericht zur Schubkarre gibt es nochmals hier zum nachlesen). Aber alle, die RCEE noch nicht kennen, bekommen jetzt noch einige Informationen. Die RCEE GmbH hat ein vielseitiges und breit gefächertes Sortiment. Bekannt ist das Unternehmen jedoch durch seine Trampoline in verschiedenen Größen. Es gibt zahlreiche Trampoline für klein und natürlich auch groß ;). Die richtigen Ersatzteile dafür, gibt es selbstverständlich auch im Shop zu kaufen. Wenn euch die Geschichte des Trampolins interessiert, bietet euch RCEE auch diese für euch. Ihr könnt euch genau über alle angebotene Trampoline informieren und euch bestens beraten lassen. Das Team von Izzy-Sport steht euch immer mit Rat und Tat zur Seite und versucht alle eure Anliegen bestens zu bearbeiten und Wünsche zu erfüllen. In meinem letzten Bericht über das Unternehmen erzählte ich euch auch von einem Trampolinvergleich. Hierbei wurden Trampoline des Unternehmens RCEE und Aldi miteinander verglichen. Das ist wirklich super interessant und ihr solltet euch dies echt durchlesen, wenn ihr für euch oder eure Kinder auf der Suche nach einem guten Trampolin seid. Neben Trampoline, gibt es allerdings noch viele weitere Produkte, wie beispielsweise RC-Hubschrauber, Kinderzelte und Tischkicker. Besonders interessant für mich ist der Tischkicker. Meine Freunde und ich gehen oft in eine Bar, in der auch ein solcher Tischkicker steht. Meist ist dieser aber von anderen Gruppen belegt und wir kommen nicht zum Kickern. Ist der Tischkicker allerdings doch einmal frei, legen wir richtig los. Wir haben immer einen riesen Spaß beim Kickern. Wenn wir dann die Bar verlassen, schauen wir alle immer etwas wehmütig auf den Kicker zurück, denn von uns selbst besitzt keiner einen Tischkicker, sodass wir auch mal zu Hause kickern könnten. Der Tischkicker, den es von der RCEE GmbH gibt, sieht deutlich besser aus, als der der in der Bar steht. Wenn ihr auf der Suche nach einem solchen tollen Teil seid, solltet ihr auf jeden Fall mal bei www.izzy-sport.de vorbei schauen. Also, wie ihr seht, ist wirklich für Groß und Klein immer das Richtige dabei. Sei es ein Kinderzelt zum Spielen für die Kleinen oder eben ein Tischkicker für die Großen. Der Sitz des Unternehmens RCEE GmbH befindet sich in Bremen.












Zu den Produkten...
Nun komme ich zum Kochen mit dem Kochsystem BaroCook. Mit diesem Kochsystem könnt ihr Speisen erwärmen oder sogar kochen, ohne dass ihr dazu Gas, Strom oder Feuer benötigt. Das klingt sehr verlockend aber es wirft auch einige Fragen auf. Speisen und Getränke erhitzen ohne die oben genannten Mittel? Ja, BaroCook verspricht genau das. Ihr benötigt zum Erhitzen eurer Mahlzeiten keine brennbaren Flüssigkeiten, keine Feuerzeuge oder Anzünder, keine Streichhölzer oder Kochutensilien. Um mir selbst einen ersten Eindruck über dieses Wunder-Kochsystem von BaroCook zu machen, habe ich gleich zwei Boxen in unterschiedlichen Größen und ein Set mit Hitzepacks erhalten.









Die Boxen bestehen aus einem Innenbehälter aus Metall, einem Außenbehälter aus Plastik und einem Deckel aus Silikon.BaroCook soll umweltfreundlich und ungefährlich sein. Es gibt dieses spezielle Kochsystem bereits in 25 Ländern weltweit. Für das Kochen mit den Boxen werden keine fossilen Brennstoffe verwendet. Es entsteht somit kein Kohlenmonoxid. Da man kein weiteres Zubehör für dieses Set aus Deckel, Innenschale und Außenschale benötigt, ist sehr recht platzsparend und kann einfach im Gepäck verstaut werden. Die kleinere Dose von beiden ist gut für kleinere Mahlzeiten geeignet. Eine ganze Dose Ravioli wird in die kleine Box auf keinen Fall passen, das haben wir ausprobiert. Hier kann man eher kleinere Gerichte wie die restlichen Nudeln vom Vortag oder auch Bohnen in Soße unter bringen.
















































Der Deckel aus Silikon ist mit einem hellgrünen Gummi versehen, sodass alles luftdicht geschlossen werden kann. Die Box an sich ist nicht sonderlich schwer und ist somit leicht zu tragen, wenn man unterwegs ist.
















































Um nun ein Essen in der Box zuzubereiten oder auch nur zu erwärmen, müsst ihr das Kochgut in die Edelstahlschale geben (besonders Trockenmahlzeiten können in der Box prima zubereitet werden).Das Hitzepack (es befindet sich schon ein Pack in jeder gelieferten Box) wird dann in die wärmebeständige Plastikbox gelegt und es wird Wasser dazu gegeben. Um auch genau die richtige Menge Wasser abzumessen, könnt ihr die leere Verpackung des Hitzepacks verwenden. Gießt einfach die Verpackung mit Wasser bis zu der Markierung voll, die für euer Gericht angegeben wird und gebt dann das Wasser auf das Pack.

































































































Nach wenigen Augenblicken beginnt das Pack schon zu köcheln an und es steigen viele Blasen aus dem Wasser auf. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um die Innenschale mit dem Essen auf die Außenschale mit dem Hitzepack zu setzen. Hier drückt man die Innenschale ganz einfach auf das Pack und verschließt das Ganze mit dem Deckel aus Silikon. Jetzt ist ein bisschen warten angesagt. Möchte man Nudeln zubereiten, sollte das Kochsystem mindestens 20-25 Minuten arbeiten. Bei Suppe dauert es natürlich nicht so lange und diese kann schon nach nur 10-15 Minuten genossen werden. Bei Getränken verhält es sich ähnlich. Für diese gibt es aber auch spezielle Becher zum Kochen von BaroCook. Wer Reis kochen möchte, braucht ein bisschen mehr Zeit. Hier dauert es nämlich 20-30 Minuten. Und gefrorenes Essen benötigt 25-30 Minuten im BaroCook-System.










Die Packs bleiben bis zu 40 Minuten heiß und erreichen eine Temperatur von bis zu 90°C. Auch nach der Zubereitung des Essens sind die Boxen also noch schön heiß und deshalb sollte man auch vorsichtig mit ihnen umgehen. Ich hätte mich fast schon an der Außenschale verbrannt und musste sie abstellen während des Essens. Sie auf dem Schoß auf einem Campingstuhl auf den Knien zu balancieren ist also nicht drin, außer ihr legt euch etwas unter, wie beispielsweise ein Handtuch. Dann ist es nicht mehr ganz so heiß. Das Essen im Inneren der Edelstahlschale wurde auch wirklich schön warm und ich musste es sogar ein wenig abkühlen lassen, bevor ich es essen konnte. Die Bohnen, die wir erhitzten, wären gut durch und sehr heiß. Ein kleines Problem hatten wir allerdings in der größeren Box. In diese gaben wir unsere Ravioli. Die ganze Dose passte auch hervorragend hinein, das war kein Problem. Jedoch waren die oberen Ravioli nach der angegebenen Kochzeit noch nicht wirklich heiß. Sie waren warm, aber das war kein Vergleich zu den unten liegenden Ravioli, die wirklich kochend heiß waren. Ich denke, dass wir die Box dann doch einfach zu voll gemacht hatten. Die oberen Ravioli bekamen nicht genug Wärme von unten ab und blieben somit noch fast kalt. Beim nächsten Mal werden wir einfach nicht die ganze Dose auf einmal machen, sondern mit der Hälfte beginnen.








































































































Bei der großen Box war außerdem noch eine "Neoprenschale" dabei, sodass die Wärme hier nicht ganz so stark nach außen dringt.























Funktioniert hat BaroCook also schon mal gut. Damit hätte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Die Speisen, die wir versuchten, wurden warm und sogar richtig heiß. Dafür gibt es schon mal einen Daumen nach oben. Aber bis jetzt habe ich euch immer noch nicht erklärt, wie BaroCook genau funktioniert. Dass man ein Hitzepack und ein wenig Wasser benötigt, wisst ihr bereits. Aber was passiert im Inneren des Packs? Nun, die Packs erzeugen Hitze in Verbindung mit Wasser. Dampf steigt auf und dieser sorgt dafür, dass der Behälter mit dem Essen erwärmt werden kann. Hierbei handelt es sich also um eine chemische Reaktion, da das Pack ja mit dem Wasser erst beginnt zu reagieren.














Wir haben die Ravioli in der größeren Box ausprobiert. Diese hat im Silikondeckel ein rotes Gummi. Im Prinzip funktioniert sie genauso gut, wie die kleine Box auch, nur dass sie eben mehr Platz für etwas zu Essen bietet. Aus diesem Grund haben wir an unserem Wochenende auf dem Festival auch nur die große Box verwendet. Für die kleine Box stelle ich mir gut Suppen vor oder eben die Bohnen, die wir damit auch erwärmen konnten. Es gibt insgesamt drei Boxengrößen. Diese sind die Box mit 1.200 ml, die Box mit 850 ml und die Box mit 320 ml. Um die Getränke zu erwärmen gibt es ja, wie gesagt, die Bechersysteme von BaroCook. Ein Becher hat ein Fassungsvermögen von 400 ml. Die Hitzebeutel gibt es entweder als 5er-Pack mit 20 g oder als 5er-Pack mit 50 g. Das Beutelset gibt es auch im 5er-Pack mit 50 g.



















































Es gibt zwei verschiedene Arten von Packs. Da hätten wir einmal die 20 g Packs, die gut zum Aufwärmen von schon fertig zubereiteten Speisen geeignet sind und bis zu 65°C heiß werden. Und zum anderen gibt es die 50 g Packs, die zum Erhitzen von Trockennahrung und für das Kochen von Wasser geeignet sind. Sie erhalten, wie oben schon gesagt, bis zu 90°C. Die Packs könnt ihr auch im Set erhalten, denn diese braucht ihr ja immer wieder auf’s Neue, wenn ihr campen fahrt. In einem Set befinden sich jeweils vier Hitzepacks. Wenn ihr die Hitzepacks nach dem Gebrauch entsorgen wollt, könnt ihr sie einfach in den normalen Hausmüll geben. Ich finde es sehr gut, dass dies angegeben ist, denn wir fragten uns natürlich auch, wohin mit den fertigen Packs? Kann man die denn einfach so in den Hausmüll werfen? Ja, kann man, wie wir jetzt wissen.















Hier habe ich nun noch zwei kleine Videos für euch, die die Benutzung mit BaroCook nochmals deutlich veranschaulichen sollen. Erklärt habe ich euch zwar jeden Vorgang, aber wenn ihr es in einem Video seht, könnt ihr es euch vielleicht noch ein bisschen besser vorstellen.












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Ein weiteres, cooles Produkt aus der BaroCook-Reihe ist das Beutelsystem. Mit diesem kann man noch verpackte Mahlzeiten in ihren Verpackungen erwärmen. Man tut dafür einfach die Verpackung mit der enthaltenden Mahlzeit in den Beutel und verschließt diesen gut. Das Essen und das Wärmepack kommen gemeinsam in den Beutel.






















BaroCook konnte uns auf jeden Fall überzeugen. Es hat alles funktioniert, auch wenn wir das am Anfang nicht erwartet hätten. Das Pack wurde jedes Mal richtig heiß und konnte die getesteten Speisen gut genug erwärmen. Preislich liegen die Boxen auch in einem angemessenen Rahmen. Auf Amazon habe ich mich mal nach den BaroCook-Produkten umgesehen und habe die beiden Boxen für 30 € (die große Box mit dem roten Gummi am Deckel) und 22 € (die kleinere Box mit grünem Gummi am Deckel) gefunden. Da man sie mehrfach verwenden kann und lediglich die Packs nachkaufen muss, finde ich den Preis schon okay. Die Packs an sich sind auch nicht sonderlich teuer. Schaut doch auch einfach mal auf Amazon vorbei. Da findet ihr alle Produkte, die ihr für BaroCook benötigt. Was aber jetzt genau im Pack ist, weiß ich nicht. Dazu habe ich keine Angaben gefunden.








Ich bedanke mich wieder einmal sehr bei der RCEE GmbH für diesen wirklich coolen und vor allem sehr praktischen Produkttest.

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