Dienstag, 25. April 2017

Produkttest Nr. 903 Popcornloop

















Firma: Popcornloop GmbH

Produktart: Nützliches


Lieferzeit: 
Das Produkt für meinen heutigen Test kam in einer guten Zeit zu mir nach Hause. Es brauchte echt nicht lange und ich konnte schon nach wenigen Tagen mit der Testphase beginnen. Hier vergebe ich für die Lieferzeit volle 4 von 4 Sternen.

Verpackung: 
Verpackt war das Produkt sehr sicher, sodass ihm während des Versandes nichts passieren konnte. Es befand sich nicht nur in einem einfachen Karton, der für den Versand aber schon ausgereicht hätte, sondern auch noch zusätzlich in seiner eigenen Verpackung. So war das Produkt doppelt geschützt und es passierte ihm nichts. Hier also auch die vollen 4 von 4 Sternen.





















Zur Firma...
Hachja, erst letztes Wochenende war ich mal wieder im Kino. "Die Schöne und das Biest" sollte es dieses Mal sein und darauf freute ich mich schon eine ganze Weile. Denn ganz ehrlich, welches Mädchen liebt keine Disney-Filme und hat sehnsüchtig auf die neue Verfilmung des Klassikers gewartet? Zu einem richtigen Kinoabend gehört auch immer eine große Portion Popcorn, auch wenn mein Freund und ich im Kino eher zu den Nachos greifen. Popcorn steht doch bei jedem Kinobesuch an erster Stelle. Schade nur, dass man das super frische Popcorn, wenn es noch warm ist, so nicht zu Hause genießen kann. Oder etwa doch? Doch! Das geht! Und zwar mit einer einzigartigen Erfindung, auf die so sicher kein zweiter gekommen wäre. Der Popcornloop macht es möglich und gibt euch so die Chance auch auf der heimischen Couch den vollen und puren Popcorn-Genuss zu erleben. Und glaubt mir Leute, der Genuss ist wirklich wundervoll, fast sogar noch besser als im Kino selbst. Dazu aber später mehr. Jetzt gibt es von mir erst noch ein paar Infos über den Popcornloop und die Geschichte, die dahinter steckt. Gegründet hat die Popcornloop GmbH Herr Murat Akbulut. Seine Familie stammt ursprünglich aus Afyonkarahisar, was in der Türkei liegt. Die Familie emigrierte aber nach Deutschland und so wuchs Herr Akbulut in dem schönen Nürnberg auf. Er hat heute fünf Kinder und eine Frau, mit denen er glücklich zusammen lebt. Wie jedes Kind (und auch so mancher Erwachsener) liebte er Popcorn schon immer. Da seine Mama früher immer sehr viel Popcorn selbst zubereitete und es mit Zucker süßte, kannte und liebte er den Geschmack und konnte ihn so schnell auch nicht mehr vergessen. Leider schmeckte das nie so gut, wie im Kino. Viele der Maiskörner poppten erst gar nicht richtig auf und das Popcorn an sich war viel zu klebrig. Das brachte ihn darauf mit dem Experimentieren zu beginnen. Denn er wollte DAS perfekte Popcorn kreieren, welches man auch schnell und einfach daheim genießen kann. Ohne großen Aufwand und ohne viel Geld für eine teure Kinokarte auszugeben. Da er aber eigentlich KFZ-Mechaniker ist, war das für ihn ein ganz anderes Gebiet und er musste sich erst einmal hinein finden und viel experimentieren. Nach etlichen Versuchen mit einem durchlöcherten Glasdeckel, erinnerte sich Herr Akbulut daran, wie früher in der Türkei Reis fertig gekocht wurde. Man tat auf den kompletten Topf einen Baumwollstoff und machte dann den Deckel wieder auf den Topf. Der Dampf des Reises wurde durch den Baumwollstoff aufgesaugt und der Reis blieb trocken. An dieses Ritual erinnert, machte er sich daran, dies auch mit seinem Popcornloop auszuprobieren. Es entwickelte sich schnell der Baumwolldeckel, der bei ihm allerdings elastisch sein sollte. Jeder Haushalt hat nämlich andere Töpfe und der Baumwollstoff sollte auf jeden dieser Töpfe passen. Aus diesem Grund versah er den Stoff mit einem Gummiband. Während Herr Akbulut an seiner Erfindung herum bastelte, wusste keiner davon, nicht einmal seiner Familie erzählte er von seiner genialen Idee. Nach zwei Jahren des Forschens und Ausprobierens wagte er es dann doch endlich und zeigte seiner Frau den ersten Prototypen. Die beiden testeten gemeinsam den Popcornloop und waren regelrecht begeistert vom Ergebnis. In der ganzen Wohnung roch es super lecker nach Popcorn und geschmeckt hat das natürlich auch richtig, richtig gut. Die beiden gingen sofort zu einem Patentamt und ließen sich Herrn Akbuluts Idee patentieren. Heute gibt es zwar schon viele Möglichkeiten sich das Popcorn auch nach Hause zu holen, aber bisher konnte noch keine so gut überzeugen wie der Popcornloop. Egal ob Mikrowellenpopcorn oder auch fertiges Supermarkpopcorn, nie schmeckte es so wie im Kino. Mit dem Popcornloop geht das aber schon, auch wenn er vielleicht nicht so danach aussieht. Er kann wahre Wunder bewirken! Der Popcornloop besteht aus einem hitzebeständigen Stab, der zum Rühren des Popcorns dient und einer Textilhaube, die über den Rand des Kochtopfes gestülpt wird. Diese beiden Dinge ergeben zusammen den Popcornloop, der es ihn sich hat. Nur so können alle Maiskörner gut aufpoppen und verkleben dabei nicht einmal. Das Tolle an selbstgemachtem Popcorn: Man kann es nach Belieben würzen oder süßen. Man kann sich hier richtig austoben und sich ausprobieren. Völlig neue Kreationen erstellen und das Popcorn auch mal als gesunden Snack genießen. Eurer Fantasie sind da echt keine Grenzen gesetzt. Für was ich mich entschieden habe und wie das genau von statten gegangen ist, erzähle ich euch gleich. Vorher gibt es allerdings noch eine extrem wichtige Sache zu erwähnen, ohne die der Popcornloop heute vielleicht gar nicht so erfolgreich wäre. Sicher kennen die meisten von euch die VOX-Sendung "Die Höhle der Löwen". Auch ich saue die Sendung sehr, sehr gerne und freue mich schon auf neue Folgen und neue, spannende Produkte. In der Sendung gehen junge Gründer auf's Ganze und tragen ihre einzigartigen, erstaunlichen und meist auch sehr skurrilen Erfindungen vor. "Die Löwen", Investoren, die es zu gewinnen gilt, hören sich die Vorstellungen der Dienstleistungen oder Produkte genau an und entscheiden dann, ob sich eine Investition lohnt oder eben nicht. Viele, coole Deals sind dabei schon zu Stande gekommen, so auch der Deal mit Herrn Akbulut und dem Popcornloop. Denn die Investorin Judith Williams (sicher auch vielen von euch ein Begriff) investierte in den Popcornloop und brachte das Unternehmen somit weit nach vorne. Sie war, so wie ich auch, von der Idee von frischem Popcorn total begeistert gewesen und stieg in das Geschäft mit ein. Und wirkte positiv mit, was die stetige Entwicklung des Popcornloops angeht. Wenn ihr jetzt noch mehr über den Popcornloop und den Gründer erfahren wollt, schaut euch doch bitte in diesen Kategorien um...

* Über uns
* Blog
* Shop
* Zubereitung
* Hilfe
und
* Kontakt

Eines möchte ich aber hier doch noch erwähnen. Und das sind die klasse Rezepte, die der Popcornloop auf seiner Internetseite vorschlägt. Unter anderem könnt ihr mit Hilfe derer Chili Popcorn, Zwetschgen-Röster mit Zimtzucker-Popcorn und Schokoladen-Popcorn erstellen. Schaut unbedingt mal rein, das hört sich sehr lecker an! Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Nürnberg.








Zum Produkt...
Für meinen Test habe ich selbstverständlich auch einen Popcornloop und den dazu passenden Speisemais erhalten. Der Popcornloop kommt in einer schicken, roten und sehr auffälligen Verpackung daher. Durch diese kann man den Loop, beziehungsweise den Baumwollteil, schon sehen.
















Der Popcornloop besteht zum Teil aus Edelstahl, Kunststoff und zum anderen aus Baumwolle. Er hat die Maße 103 x 353 x 103 mm. Sein Gewicht beträgt insgesamt 220 Gramm, was nicht gerade viel ist. Somit ist der Popcornloop echt leicht zu bedienen und man muss keine große Kraft für ihn aufwenden.

















Die leuchtend rote Farbe setzt sich auch bei den beiden Teilen des Popcornloops durch. Man sieht sie am Stab und auch auf dem Baumwollteil. Dieser ist mit dem Namen des Produktes versehen, der gleichzeitig als Logo dient. Man kann den Popcornloop in allen haushaltsüblichen, unbeschichteten Töpfen verwenden.


















Der Stab wirkt, wenn man ihn das erste Mal aus der Verpackung nimmt, doch sehr groß und lang. Ich kann euch aber versichern, dass er perfekt in jeden Topf passt und man in jedem Topf super mit ihm arbeiten kann.















An sich wirkt der Stab des Popcornloops nicht besonders spektakulär, aber seine Wirkung ist echt groß. Er ist unten mit einer Art Fuß versehen, der die Form einer Pyramide hat. Mit diesem Fuß rührt man später in dem Topf mit den Maiskörnern.


















Damit das Rühren auch nicht zu unangenehm wird, ist der Stab mit einem Griff versehen, der sich angenehm anfühlt. Er ist nicht allzu hart.



















Der Baumwollteil fühlt sich gut und fest an. Man merkt einfach, dass das Popcorn nicht aus dem Topf heraus kommen kann und auch, dass ich vor Fett-, Öl- und Butterspritzern verschont bleibe. Denn dabei hilft dieser Baumwollteil ungemein. Nach der ersten Anwendung habe ich das deutlich gesehen, denn die Baumwolle war voller Spritzer und musste von mir erst einmal in die Waschmaschine gesteckt werden.

















Der Popcornloop ist einfach gehalten, was sein Design angeht. Aber ein auffälligeres Design ist hier auch gar nicht nötig. Es geht um die Funktion und die ist wirklich einwandfrei.

















Nun möchte ich euch zeigen, wie ich den Popcornloop eingesetzt habe und was ich so tolles damit zaubern konnte.
















Glücklicherweise hat mir das Team von Popcornloop auch noch Maiskörner mit geliefert, sodass ich gleich mit dem Testen beginnen konnte. Das bekommt ihr übrigens auch direkt bei Popcornloop im Shop, sodass ihr nicht nochmal losziehen müsst um welches zu kaufen. Der Mais von Popcornloop kommt in Gold-Qualität zu euch und es befindet sich in meiner Packung ganze 500 Gramm, mit denen ihr laaaange zurecht kommen solltet.














Denn ihr braucht nur den Boden des Topfes mit Maiskörnern zu bedecken. Das reicht schon für eine ganze Ladung leckeren Popcorns aus. Ich habe für mein Popcorn Rapsöl verwendet. Ihr könnt aber auch jedes andere Öl nehmen. Ein Esslöffel Speiseöl wie Sonnen- und Olivenöl tun es auch. Ganz wichtig ist der unbeschichtete Topf. Den solltet ihr auf keinen Fall vergessen.









































Habt ihr die Maiskörner zu dem Öl gegeben, könnt ihr die Körner ein wenig mit diesem verrühren. Wärmt dann den Herd auf 220° an und wartet ab.

















Wird der Herd langsam warm, gebt 2 Esslöffel Zucker zu den Körnern und dem Öl. Als Geheimtipp gibt euch das Team von Popcornloop ein Päckchen Vanillezucker mit auf den Weg. Damit soll das Popcorn noch besser schmecken. Leider hatte ich aktuell keinen Vanillezucker zur Hand und habe deshalb auf den herkömmlichen Zucker zurück gegriffen.

















Wer es nicht so süß mag, kann natürlich auch die gleiche Anzahl Esslöffel Salz in den Topf zu den Körnern geben. Habt ihr eure Körner gewürzte oder auch gesüßt, könnt ihr den Stab auch schon in den Topf geben und die Baumwollhülle über den Topf stülpen.

















Das Ganze sieht dann so aus...

















Nach ca. einer halben Minute solltet ihr mit dem Rühren beginnen. Ihr solltet dann auch bald schon das erste Aufploppen der Körner hören können. Hört ihr das, solltet ihr die Hitze des Herdes auf 150° reduzieren. Mit dem Rühren solltet ihr aber trotzdem noch nicht aufhören. Rührt schön weiter bis ihr das letzte Maiskorn ploppen gehört habt.



















Wenn ihr das auffällige Ploppen nicht mehr hört, sind wohl alle Maiskörner aufgeploppt und das Popcorn müsste fertig in eurem Topf liegen. Und so war es bei mir auch...

















Das Popcorn roch fantastisch und ich konnte es gar nicht abwarten davon zu probieren. Es war weder klebrig, noch zu süß. Es war genau richtig und total perfekt! Schüttet das fertige Popcorn nun in eine Schüssel und lasst es ein wenig abkühlen.


















Mein Popcorn war an dieser Stelle jedoch noch nicht ganz fertig. Denn wer mich kennt, der weiß, dass es bei mir kein "stinknormales" Popcorn geben kann. Ich wollte das Popcorn optisch aufhübschen und habe ihm ein paar tolle Farben verpasst. Mit Hilfe von Lebensmittelfarbe ging das ganz einfach. Ich konnte mit ein wenig Butter, Zucker und der Lebensmittelfarbe eine tolle Glasur erstellen, die ich dann später nur über das Popcorn schütten musste. Ich habe mich hierbei für die Farben rot und blau entschieden. Da ich aber eher pastellige Töne haben wollte, habe ich nicht so viel Farbe hinzu gegeben.











































Das rote Popcorn sah dann am Ende so aus...















Außerdem habe ich noch mit blauer Lebensmittelfarbe gearbeitet, die so ein Ergebnis erzeugte...

















Ich liebe das Ergebnis und finde es einfach traumhaft schön. Regenbogen-Einhorn-Popcorn quasi. Und geschmeckt hat das natürlich auch richtig, richtig lecker.















Auf Instagram habe ich euch das tolle Ergebnis ja auch schon gezeigt und ich bin selbst immer noch total erstaunt, dass ich so etwas tolles zaubern konnte. Der Popcornloop ist wirklich eine klasse Erfindung, die ich so nicht mehr missen möchte. Gleich werde ich wieder in die Küche gehen und mir eine große Schale mit Popcorn machen. Denn Maiskörner habe ich noch genug und während ich diesen Bericht schreibe, bekomme ich wieder total Appetit auf das köstliche Popcorn. Der Popcornloop kostet euch einmalig 19,90 €, was echt nicht viel ist. Das Geld investiert man doch gerne, um einen solchen Genuss erleben zu können.




Ich kann jedem von euch den Popcornloop nur wärmstens ans Herz legen. Er ist eine geniale Erfindung, die uns allen die Chance auf leckeren Popcorn-Genuss gibt.



Ich bedanke mich sehr bei Popcornloop für diesen Test, der mir sehr gut gefallen und auch richtig gut geschmeckt hat.




*** PR-Sample, dieses Produkt wurde mir für Testzwecke kostenfrei/vergünstigt zur Verfügung gestellt. Dies hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung. Diese ist frei und immer ehrlich.

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